Neues aus dem Projekt | ECOSense

25.11.2019 - Offizielle Sensorübergabe für November/ Dezember gestartet

Am Montag, den 25. November 2019 hat die offizielle Sensorübergabe an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ECOSense-Projekts begonnen. In der ersten Woche wurden knapp 100 Sensoren an ganz unterschiedliche Fahrräder angebracht und die Datenerhebung ist in vollem Gange. Die Übergabe der Sensoren verlief bisher reibungslos, sodass alle Teilnehmenden innerhalb weniger Minuten mit dem Sensor ausgestattet werden konnten. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmenden für Ihre Engagement für das Projekt bedanken. Wir freuen uns auf die zweite Woche der Sensorübergabe sowie auf eine erfolgreiche Datenerhebung und wünschen allen Teilnehmenden eine gute Fahrt!

22.11.2019 - Erste Sensorübergabe bei der Citipost und der NWZ

Am 22. November wurden die ersten Sensoren an zwei Lastenräder der Citipost angebracht. Im Rahmen des Projekts wird die Citipost zwei Wochen Daten im gewerblichen Kontext erfassen, welche im Anschluss von der Universität Oldenburg analysiert werden. Ein Reporter der NWZ hat ebenfalls einen Sensor von uns erhalten und wird über seine Erfahrungen berichten. Wir freuen uns über die Unterstützung der Citipost und das Interesse der NWZ und wünschen eine gute Fahrt! 




15.11.2019 - ECOSense zeigt sich auf Fahrradkommunalkonferenz vor Radverkehrsbrauftragten   

Vor einem bundesweiten Publikum konnte sich das Projekt ECOSense auf der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz am 12. November in Wittenberg Lutherstadt präsentieren. Die Vertreter aus Ländern und Kommunen zeigten dabei großes Interesse am Thema Fahrradsensorik. Viele Akteure aus der Verwaltung konnten sich über den aktuellen Projektfortschritt informieren und diskutierten mit Projektmitarbeiter Johannes Schering (Universität Oldenburg, Abteilung VLBA) über die Möglichkeiten des Einsatzes von ECOSense in anderen Städten und Regionen außerhalb Oldenburgs. Dabei wurde deutlich, dass viele Kommunen großen Bedarf an neuen Daten zur Erfassung der Fahrradadinfrastruktur sehen. Konzipiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Fahrradakademie des Bundes in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden: dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Die jährlich stattfindende Konferenz richtet sich vor allem an mit dem Radverkehr befasste Führungskräfte sowie MitarbeiterInnen aus den Verwaltungen der Städte, Kreise und Gemeinden, aus Regional- und Landesbehörden. In diesem Jahr haben sich im Rahmen von Vorträgen und Workshops rund 270 Radverkehrsexpertinnen und -experten mit aktuellen Fragestellungen in der Radverkehrsförderung auseinandergesetzt. Weiterhin stehen der direkte Austausch und die Vernetzung im Fokus der Fahrradkommunalkonferenz, die im kommenden Jahr in der Freien Hansestadt Bremen stattfinden wird.


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Interessierte Akteure aus der Radverkehrsplanung konnten sich im Rahmen der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz in Wittenberg Lutherstadt bei Projektmitarbeiter Johannes Schering (Universität Oldenburg, Abteilung VLBA) über den Forschungsansatz des Projektes ECOSense informieren. (Quelle: DIFU)   

21.10.2019 - Innovationsworkshop

Der vom Projekt ECOSense veranstaltete Innovationsworkshop fand am 21.10.2019 im Schlauen Haus in Oldenburg statt. Zum Workshop waren die zahlreichen assoziierten Partner des Projekts aus Kommunen, Verkehrsplanung, Forschung und Unternehmen eingeladen. Mit etwa 40 Teilnehmenden wurden in zwei Workshops der Ansatz des Projekts ECOSense kritisch reflektiert und Zukunftsvisionen für den Einsatz von Sensorik im Bereich Radinfrastruktur entwickelt. Die Teilnehmenden gaben dem Projekt unter anderem Feedback zu möglichen Analysen und nannten dabei Verlustzeiten (Bremsen, Beschleunigung und Standzeiten), Parkzeiten und -orte sowie den soziodemografischer Einfluss auf das Fahrverhalten als weitere interessante Analysen. Dabei wurde deutlich, dass je nach Analyse durchaus ein Spannungsfeld zwischen den Informationsbedürfnissen der Kommunen und Verkehrsplanung und dem Schutz personenbezogener Daten der ProbandInnen bestehen kann. Auch wurde dem Projekt empfohlen die Datenerhebung auch im April stattfinden zu lassen, um die Daten besser mit bisher erhobenen Radverkehrsdaten vergleichen zu können. 




27.09.2019 - mFUND Konferenz

Auf der mFUND-Konferenz am 27.09.2019 in Berlin wurde das Projekt ECOSense im Rahmen des Forums „Zustandserfassung und Überwachung von Verkehrsinfrastruktur“ vor zahlreichen Teilnehmenden aus Forschung und Praxis vorgestellt. Im Nachgang fand ein reger Austausch mit Vertretern aus verschiedenen Projekten statt, der unter anderem das Vorgehen für die verschiedenen Datenanalysen beinhaltete.

Odoo-Bild- und -Textbaustein Von rechts nach links: Dr. Christopher Kaan (BMVI), Projektmitglieder Johannes Schering, Kyra Pelzner und Eduard Sartison

30.08.2019 - Kickoff-Meeting beim BMVI

Am 30. August 2019 fand das offizielle Kickoff-Meeting des Projekts beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin statt. In dem Meeting wurden verschiedene projektrelevante Inhalte besprochen, wie beispielsweise der aktuelle Stand der Sensorenentwicklung und die Analysemöglichkeiten der erfassten Fahrraddaten. Darüber hinaus wurden verschiedene organisatorische und technische Risiken diskutiert, die den Projektverlauf beeinflussen können. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wurde beschlossen, eine kostenneutrale Verlängerung von drei Monaten zu beantragen. Damit verlängert sich die Laufzeit des Projekts von neun auf zwölf Monate. Das Ende des Projekts wird daher im Mai 2020 liegen.

Bei dem Meeting wurde besprochen, dass das Projekt ECOSense auf dem von mFUND geplanten Format zum Radverkehr präsentiert wird. 

04.07.2019 - Spezifikationsworkshop

Das Projektteam kam Anfang Juli zu einem zweiten Projettreffen zusammen. Im Rahmen des Spezifikationsworkshops diskutierten die Projektpartner über die Anforderungen aus Sicht der Zielgruppen (Stadt- und Verkehrsplanung, Probanden, Forschung) sowie die konkrete Ausprägung der Sensoren. Die Erfassung von Wegstrecken durch GPS, ein Beschleunigungssensor sowie Sensoren für die Messung von Umweltdaten aus den Bereichen Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit wurden dabei als besonders relevant für das Projekt eingeschätzt. Darüber hinaus wird die Nutzung von Stickoxidsensoren und Lärmsensoren geprüft, um Umweltfaktoren noch umfangreicher erfassen zu können. Das Design des Sensors wird so angepasst, dass dieser rutschfest am Fahrrad angebracht werden kann. Außerdem soll im kompletten Nutzungszeitraum von zwei Monaten kein Aufladen der Sensoren notwendig sein, weshalb diese möglichst energieeffizient gestaltet werden. Damit soll die Teilnahme für die Teilnehmenden mit möglichst wenig Aufwand verbunden werden. Um die Öffentlichkeit und potenzielle Nutzer auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird außerdem ein Demonstrator entwickelt. Dieser wird auf verschiedenen Veranstaltungen, wie beispielsweise der Jahrestagung des Oldenburger Energiecluster OLEC e.V., gezeigt.

Odoo-Bild- und -Textbaustein Die Projektmitglieder von rechts nach links: Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez, Christian Stehno, Kyra Pelzner, Ronald Bankowsky, Christian Janssen, René Kessler, Victor Dmitriyev, Johannes Schering, Roland Hentschel

18.06.2019 - Internes Kickoff-Meeting  

Am 18.06.2019 fand auf Einladung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez das interne Kickoff-Meeting an der Universität Oldenburg statt. An dem Meeting nahmen neben den Vertretern der Projektpartner auch Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg teil. Es wurden die zu erledigenden Aufgaben, die Strategien zur Verbreitung der Sensorik im Raum Oldenburg und die Potentiale zur Weiterentwicklung der Messtechnik umfassend diskutiert. Im Rahmen des Projektes soll u. a. im Herbst ein Innovationsworkshop unter Einsatz von Design Thinking-Methoden in Oldenburg durchgeführt werden. Mit Vertretern aus Kommunen, Verkehrs- und Stadtplanung, Unternehmen sowie dem ADFC sollen Potentiale der neu generierten Daten zum Radverkehr diskutiert werden. Das Projekt wird in den kommenden Wochen auch offiziell von Projektleiterin Kyra Pelzner (baron mobility service GmbH) beim Bundesministerium in Berlin präsentiert.   

Die Vorstudie will die Machbarkeit im Hinblick auf geeignete Parameter für eine Messtechnik, die direkt am Fahrrad angebracht wird, prüfen. Die neu generierten Infrastruktur- und Umweltdaten werden mit weiteren relevanten Informationen verknüpft und ausgewertet.